Faszienrolle Vergleich 2019 – Empfehlungen im Überblick

Aktuell kommt ein Produkt im Bereich der Fitness, aber auch der Physiotherapie mehr und mehr in Mode – die Faszienrolle. Auf den ersten Blick ist sie nur eine gestärkte Styroporrolle, die man mit schwarzer Farbe angemalt hat, doch sie ist viel mehr! Man kann sie gleichermaßen als Ergänzung zur Physiotherapie, als Trainingsobjekt zur Vorbereitung der Muskulatur auf das nachfolgende Training, als Übungsgerät während des Fitnessprogramms und zu guter letzt auch zur Regenration nach dem Training verwenden.

Mittlerweile gibt es jedoch eine solche Fülle an Faszienrollen auf dem Markt, dass man fast den Überblick verliert. Deshalb haben wir auf dieser Seite die besten Faszienrollen herausgesucht und einem umfangreichen Vergleich unterzogen.

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Faszienrollen Kaufempfehlungen 2019

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BLACKROLL Faszienrollen
Capital Sports Yoyogi
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Wer benutzt eine Faszienrolle?

Wie eingangs schon erwähnt bietet die Faszienrolle sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Daraus lässt sich im Grunde schon schlussfolgern, dass auch die Zielgruppe für dieses Trainingsgerät relativ breit gefächert ist. Es gibt Physiotherapeuthen oder Ostheopathen, die ihren Patienten das Training mit der Faszienrolle als Ergänzung zur herkömmlichen Therapie empfehlen. Weiter gibt es Kraftsportler, die sich vor dem eigentlichen Training mit einer Faszienrolle aufwärmen und somit die Muskulatur auf das folgende Training vorzubereiten. Auch nach dem Training nutzen Kraftsportler die Rolle für die Regeneration.

Aber auch Personen, die keinen Sport treiben, haben eine Verwendung für dieses Trainingsobjekt. Es eignet sich nämlich auch hervorragend zur Selbstmassage. Dabei bietet die Rolle z.B. eine gute Möglichkeit, sich den Rücken zu massieren, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Sollten Sie allerdings körperliche bzw. gesundheitliche Einschränkungen haben sollten sie vor der Verwendung mit Ihrem Arzt sprechen und abklären, ob die Nutzung einer Faszienrolle bedenkenlos empfohlen werden kann.

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Was macht man mit einer Faszienrolle?

Auch hier zeigt sich wieder die Vielseitigkeit dieses wunderbaren Trainingsgerätes: Man kann wirklich viele unterschiedliche mit einer Faszienrolle machen. Von myofaszialer Selbstmassage über die aktive Regeneration und Entspannung bis hin zur Aktivierung und Mobilisierung der Muskulatur für bevorstehendes Kraft- und Koordinationstraining. Außerdem beugt man mit einer Faszienrolle aktiv Muskelkater vor!

Dabei ist man nicht nur auf bestimmte Körperteile beschränkt, sondern kann wirklich ganzheitlich alle Muskelgruppen mit der Rolle abdecken. Der Hersteller BLACKROLL, der derzeitige Marktführer bei den Faszienrollen, hat, neben den verschiedenen Ausführungen der Rolle, noch ein paar weitere Produkte zur Ergänzung entwickelt. Dazu zählen z.B. der Duoball oder die BLACKROLL Groove oder die Minirolle. Damit lassen sich noch gezielter kleinere Muskelgruppen ansprechen.

So kann man entweder den ganzen Muskelapparat umfangreich oder aber auch nur gezielt bestimmte Muskelgruppen bearbeiten bzw. therapieren

Auf einen Blick:

  • Selbstmassage (myofaszial)
  • aktive Entspannung & Regeneration
  • Mobilisierung / Aktivierung der Muskulatur
  • Unterstützung bei Kraft- / Koordinationstraining
  • Vorbeugen gegen Muskelkater
Eine Faszienrolle ist mit seiner Vielseitigkeit der ideale Begleiter in Sachen Selbstmassage, Regeneration und zur Mobilisation der Muskulatur.

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Wie ist eine Faszienrolle aufgebaut und welche Arten gibt es?

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, gibt es nicht nur „die eine“ Faszienrolle, sondern mittlerweile gibt es eine Fülle an unterschiedlichen Arten und Modellen.

Die Standard-Faszienrolle hat eine Abmessung von 30 cm x 15 cm (Länge x Durchmesser). Sie besteht aus einem stabilen, robusten und abriebfesten Material, welches sich zu 100% recyclen lässt. Mit etwas mehr als 150 Gramm Gewicht ist sie leicht zu transportieren.

Die Oberfläche weist eine Art Maserung auf. Durch diese kleinen Punkte wird der gewünschte Massage-Effekt erzielt.

Inzwischen gibt es zahlreiche Ausführungen der Rollen. Sie unterscheiden sich z.B. im Härtegrad. Ausgehend vom Härtegrad der Standard-Rolle sind beispielsweise Rollen mit 20% geringerem oder auch 50% höherem Härtegrad erhältlich. Im Hause unterscheidet man diese ganz einfach per Farbe. Die härteren Rollen sind vorrangig für schwerere Personen gedacht, die weicheren eher für Anfänger.

Es gibt auch Faszienrollen mit gerillter Oberfläche. Diese fangen auf härterem Untergrund an während der Übung zu vibrieren. Durch diese Impulse erzielt man einen Effekt, der die Durchblutung fördert. Doch das ist noch nicht alles: Mittlerweile gibt es sogar Faszienrollen mit einem vibrierenden Kern. Dadurch wird das Training als weniger schmerzhaft empfunden.

Komplettiert wird das Spektrum der Faszienrollen durch die (Duo-) Bälle und eine Mini-Rolle für Füße, Beine, Arme und andere Körperbereiche. Sie gerade einmal 15 cm lang und 5,3 cm im Durchmesser groß.

Worauf ist beim Training mit einer Faszienrolle zu achten?

Wie weiter oben schon thematisiert, sollte man zunächst die passende Rolle auswählen bzw. sich dorthin gehend beraten lassen. Generell ist eine Faszienrolle mit Standard-Härte (z.B. die BLACKROLL Standard) in den meisten aller Fälle zu empfehlen. Ist einem die Rolle jedoch etwas zu hart, macht es ggf. Sinn, für den Einstieg auf ein weicheres Modell umzusteigen (z.B. die BLACKROLL MED). Hier ist allerdings die maximale Belastbarkeit von maximal 60kg zu beachten! Wenn gezielt kleinere oder schwer erreichbare Muskeln angesprochen werden sollen, empfiehlt sich eher ein Faszienball (z.B. Balckroll Ball bzw. BLACKROLL Duoball). Damit kann man z.B. sehr gut Nacken, Gesäß oder die Füße bearbeiten.

Bevor man mit dem Training mit einer Faszienrolle startet, sollte man bei etwaigen Vorbelastungen oder gesundheitlichen Bedenken mit dem Arzt abgeklärt werden, ob trotz dessen bedenkenlos mit ihr trainiert werden kann.

Gibt es keine Bedenken, kann man – egal in welchem Alterssegment oder Sport-Niveau – mit dem Training beginnen. Dabei gibt es keine Vorgabe, wie lange man trainieren sollte. Bereits Workouts von 10 bis 15 Minuten reichen, um z.B. die Durchblutung anzuregen, die Mobilität zu verbessern oder die Muskeln auf ein nachgelagertes Training vorzubereiten. Dabei ist es natürlich jedem selbst überlassen, ob er nur bestimmte Muskelgruppen gezielt oder aber den ganzen Körper mit allen Hauptmuskelgruppen trainieren möchte.

Den meisten dieser Trainingsgeräte liegt eine Anleitung oder sogar eine DVD mit den gängigsten Übungen bei. Dort wird anschaulich und leicht erklärt, wie die Rolle einzusetzen ist. Zu Beginn kann es schon ein wenig schmerzhaft sein, wenn man die Faszienrolle das erste Mal nutzt – das kann ein Indiz für verspannte Muskeln sein, ist aber (bis zu einem gewissen Grad) nicht weiter bedenklich. Trotzdem sollte man darauf achten, die Übungen in Ruhe auszuführen und die Bewegungen kontrolliert zu machen. Gerade für Übungen, die die Nacken- oder Rückenmuskulatur ansprechen, ist dies ungemein wichtig.

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=bvQ6UWrwCiY

Auf youtube.de gibt es inzwischen unzählige Lehr-Videos, in denen Übungen mit einer Faszienrolle gezeigt werden. Hier kann man einiges lernen und sich Inspiration für neue Übungen holen!

Warum ein Faszienrollen-Vergleich?

Jeder, anfängt sich mit Faszienrollen zu beschäftigen, weil er in Erwägung zieht, sich ein solches Trainingsgerät zuzulegen, wird feststellen, dass es inzwischen die verschiedensten Ausführungen dieser Rollen gibt. Doch wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Modelle? Soll man eher eine harte oder eine eher weiche Faszienrolle kaufen?

Allein der derzeitige Marktführer BLACKROLL bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Ausführungen, weshalb wir diesem Sortiment auch eine eigene Vergleichsreihe gewidmet haben. Gleichzeitig zeigen wir, welche Alternativen es gibt und welche Vor- und Nachteile diese in sich bergen.

Natürlich ist ein Vergleich von Sportgeräten immer ein wenig subjektiv, trotzdem können wir einen guten Überblick über die Eigenschaften, die gegebenen Möglichkeiten und die Qualität der verglichenen Faszienrollen geben. So sind bei allen Produktberichten der jeweilige Einsatzzweck und die Abmessungen aufgeführt, so dass man einen guten Überblick bekommt, was aktuell „State of the Art“ am Markt ist!

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Das muss beim vor dem Kauf einer Faszienrolle beachtet werden?

Vor der Anschaffung einer Faszienrolle muss zum Glück nicht allzu viel beachtet werden, wie bei manch anderem Trainingsgerät. Sie lässt sich auf allen Ebenen Untergründen verwenden, benötigt nicht viel Platz für die Verstauung und lässt sich in Windeseile bereit für den Einsatz machen.

Trotzdem muss man natürlich ausreichend Platz haben, um die Rolle auch benutzen zu können, d.h. eine Körperlänge und ca. 1m Breite sollte man als Platzbedarf schon einkalkulieren – diesen bietet aber eigentlich allein jeder Flur.

Auch das benötigte Budget, welches man zum Kauf einer Faszienrolle benötigt, ist überschaubar – man bekommt sie bereits für unter 30 Euro. Die Balls bzw. DuoBalls bekommt man sogar für unter 20 Euro.

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Braucht man Zubehör für seine Faszienrolle?

Wer mit einer Faszienrolle trainieren will, der erwirbt mit dem Kauf der Rolle eigentlich alles, was er für den Start braucht. Allerdings empfehlen wir als sinnvolles Zubehör unbedingt eine geeignete Fitness-Matte. Gerade, wenn man auf harten Böden (Beton, Dielen oder Laminat) trainiert, weiß man diesen kleinen Helfer schnell zu schätzen. Denn bei einigen Übungen mit der Rolle muss man sich mit dem Ellenbogen oder Handballen abstützen – da kommt eine weiche Fitnessmatte gerade recht. Hier können wir z.B. die Fitnessmatte „Yamuna“ empfehlen, die in verschiedenen Farben erhältlich ist:

Weiteres, aber eher optionales Zubehör ist z.B. eine Tragetasche für die BLACKROLL, falls man viel unterwegs ist und zwischendurch ein wenig mit der Rolle trainieren möchte. Auch Bücher und DVDs gibt es inzwischen zu Hauf. Empfehlen können wir hier die Bücher „BLACKROLL: Faszientraining für ein rundum gutes Körpergefühl“ von Kay Bartrow

oder „Funktionelles Faszientraining mit der BLACKROLL“ von Marcel Andrä und Sabine Bleuel:

Fazit

Eine Faszienrolle ist durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ein toller Begleiter bei – und das nicht nur für Sportler, sondern für jedermann. Ganz egal, ob man seine Mobilität verbessern möchte, Muskelkater verbeugen will, die Muskulatur auf ein bevorstehendes Training einstimmen oder danach regenerieren will oder einfach eine Selbstmassage durchführen möchte, die Fazsienrolle erfüllt alle dieser Wünsche.

Sie braucht nicht viel Platz, d.h. sie ist einfach zu verstauen. Mit weniger als 30 Euro ist das Standard-Modell absolut erschwinglich. Die Workoutdauer lässt sich frei bestimmen und man kann schon mit 10-15 Minuten (bei regelmäßiger Anwendung) eine Verbesserung des physischen Zustandes, der Durchblutung oder der Mobilität erzielen.

Unser Portal bietet eine Übersicht über die beliebtesten Faszienrollen und geht in einzelnen Produktberichten auf die jeweiligen Vor- und Nachteile ein. Wir hoffen, dass wir dadurch bei der Auswahl der individuell passenden Faszienrolle helfen können!